| Weltcup in Trier |
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| Geschrieben von: Thomas Schem (Tischtennis) |
| Sonntag, 01. Februar 2009 um 11:00 |
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Lempa ("Dr. Mysterious") konnte im Gegensatz zum letzten Turnier in Saarbrücken nicht glänzen. Er schied mit nur einem Sieg (gegen "100% Fabrizio") bereits in der Vorrunde aus. Auch die diversen Satzgewinne gegen die anderen Vorrunden-Gegner halfen da nichts. Schem ("Killful Schem-pion") machte es besser. Trotz der Zulosung in eine sehr starke Vorrundengruppe konnte er sich als Zweiter ins 16tel-Finale spielen. Im ersten Spiel konnte er den "namenlosen Brecher" 2:1 niederringen. Eine gute Grundlage für das Erreichen der Hauptrunde wurde gesetzt, die Hoffnung aber gleich in folgenden Spiel gegen "Kinpatsu" nach einer 0:2 Niederlage kräftig gedämpft. Der dritte seiner Gegner war niemand geringeres als der amtierende Weltmeister Marvin Löscher ("96"), der bislange jedes Turnier, an dem er teilnahm, souverän gewann und auch die Deutschlandrangliste anführt. Das Mach gestaltete sich äußerst spannend und wurde zum Publikumsmagneten, auch weil die Ballwechsel für Kopfballtischtennis außergewöhnlich lang dauerten. Den ersten Satz konnte Schem noch mit vielen Kantenbällen und einer äußerst sicheren Spielweise glänzen und verdient aber knapp 13:11 gewinnen. Im Zweiten konnte Löscher den 3-Bälle Rückstand durch sichere und druckvollere Spielweise zum 8:8 ausgleichen. Am Ende halfen Schem auch die trickreichen Angaben nichts, die der Weltmeister gekonnt annahm und musste sich 9:11 geschlagen geben. Im entscheidenen dritten Satz lies sich der Weltmeister das Ruder nicht mehr aus der Hand nehmen. Sein 11:5 Sieg bereitete Schem die zweite Niederlage. Nun war klar, dass das folgende Spiel gegen den bis dahin Gruppenzweiten "The Brain" für das Weiterkommen entscheidend sein würde. "The Brain" fand allerdings kein Konzept gegen die Angaben von Schem und verlor mit 0:2. Aufgrund des gleichen Satzverhältnisses zu ihm aber der mehr gewonnenen Sätze, konnte Schem als Gruppenzweiter ins 16tel-Finale einziehen. Dort traf er auf "Schlindwein", das Spiel war im ersten Satz nicht unbedingt publikumsfreundlich. Keiner konnte die Angaben des Gegners gut annehmen. "Schlindwein" setzte sich hier mit 11:9 durch. Im zweiten Satz wurde dann aber richtig gespielt. In kraftraubenden Bällen war es erneut ausgeglichen. Der entscheidende Ball war die Fehlangabe von Schem, die erste an diesem Tag, beim Stand von 8:9. Mit 10:-Führung bei eigener Angabe konnte sich "Schlindwein" dann erneut 11:9 durchsetzen. So sprangen für Schem 5 Punkte für den Weltcup raus. Das nächste Wertungsturnier ist der Headclash Ende April in Köln, zwei Wochen darauf in Hannover und am Pfingstsamstag, 30.Mai, findet in Erlangen das Weltcup-Turnier "Franconian Open" statt. Ende Juni und Ende Juli finden noch ein weiteres Turnier und die Weltmeisterschaft statt. Infos: www.headhunter-erlangen.de
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