| Schem sammelt unerwartet Weltcuppunkte |
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| Geschrieben von: Thomas Schem (Tischtennis) |
| Montag, 14. Juli 2008 um 11:45 |
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Hier angekommen, stieg die Spielstärke der Gegner um einiges. Dennoch waren die "Headhunter Erlangen" (Teamname) nicht chancenlos. Schem schlug immerhin den WM-Dritten "Kacko" aus 2007 (8:11, 11:4, 11:8). Diesen Sieg gegen den Gruppenersten fuhr er allerdings ein, als bereits klar war, dass er nicht in die Endrunde einziehen würde. Denn nach den vorherigen äußerst knappen Niederlagen gegen "Cowboybill" (13:15, 10:12) und "Muhammerhead Zagi" (9:11, 11:13) war dies rechnerisch nicht mehr möglich. Sein Resümee: "Leider war ich Sonntag nicht richtig warm gespielt und hab daher zu viele Fehler gemacht. In meinem dritten Spiel dann fand ich endlich zu meiner Leistung zurück. Leider zu spät. In einem solchen hervorragenden Teilnehmerfeld darf man sich eben zu keiner Zeit Konzentrationsschwächen erlauben." Heraus sprangen für ihn immerhin 10 Punkte für die Weltcuprangliste. Mit diesem Erfolg und einiger neuer Erfahrung begibt er sich nun erstmal in den Urlaub um dann für die nächsten Kopfballtischtennis-Wettbewerbe mit seinem Team "Headhunter Erlangen" wieder in Form zu sein.
Weitere Infos unter: www.headhunter-erlangen.de Kopfballtischtennis verbindet das Kopfballspiel des Fußballs, die taktischen Elemente des Tennis sowie der Beinarbeit des Tischtennis und besitzt von Anfang an einen großen Spaßfaktor. Die Regeln sind denen des Tischtennis sehr ähnlich. Gespielt wird auch auf einer Tischtennisplatte aber mit einem leichten Plastikball in Gymnastikballgröße und nur mit dem Kopf. Kopfballtischtennis ist auch unter dem Markennamen HEADIS bekannt und ist noch eine recht junge Sportart, in der seit 2007 eine Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Vornehmlich kommen die Teilnehmer noch aus dem Südwesten Deutschlands. An der WM 2008 nahmen 6 Teilnehmer aus Bayern teil. |



Am Samstag mussten sich 128 männliche und 32 weibliche Kopfballtischtennis-Spieler aus 10 verschiedenen Nationen die Qualifikation zum Einzug in die Hauptrunde am Sonntag erkämpfen. So mancher Endrundenteilnehmer aus 2007 musste dem stark gestiegenen Niveau gegenüber dem Vorjahr seinen Tribut zollen und verabschiedete sich bereits in der ersten Runde. Die beiden Erlanger Fabian Lempa (Spielername: Dr. Mysterious) und Thomas Schem (Killful) konnten sich hier jeweils als Gruppenzweite durchsetzen. Dies ist bemerkenswert, da beide diese Sportart erst 3 Wochen vor der Weltmeisterschaft zum ersten Mal für sich entdeckt hatten und noch kaum Spielpraxis besaßen. Tägliches Training jedoch machte den Einzug in die Hauptrunde möglich. 
Die Weltmeisterin Maxi Lichtenhagen ("Shorey") kommt aus dem Saarland von HEADIS United Saarbrücken, dem Team des Weltmeisters aus 2007, Felix Weins ("The Gripper"). Dieser konnte seinen Titel nicht verteidigen und neuer Weltmeister wurde der vorher noch unbekannte Martin Löscher ("96") aus Niedersachsen.