| Herren zurück in der Bezirksliga |
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| Dienstag, 17. Juni 2008 um 12:57 |
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Trotz Herbstmeister SpVgg Hausen trauten die wenigsten dem Überraschungsteam den Aufstieg zu. Favorit war und blieb die SpVgg Erlangen, die sich mit ihrer jungen Mannschaft auch schlussendlich durchsetzen konnte. Das schwere Erbe von Ennzo Penna trat der ehemalige A-Jugend-Trainer Dursun Aydin an und führte die Spieli in seinem ersten Jahr als Verantwortlicher im Herrenbereich an die Spitze der Tabelle.
Wie schon letzte Saison dominierten die Erlanger die Kreisliga 1. 2006/07 feierte der TV 48 Erlangen die Meisterschaft – und die Spielvereinigung Erlangen scheiterte als Zweiter in der Relegation. Heuer stand wieder ein Erlanger Team auf dem Relegationsplatz (ATSV Erlangen) und scheiterte ebenfalls. Doch ganz oben auf dem Treppchen nahm diesmal die Spieli Platz. Elf lange Jahre mussten Vereinsverantwortlichen warten, um wieder einen Aufstieg feiern zu können. Mit erfahrenen Spielern und einem Trainerfuchs (Ennzo Penna) sollte es letzte Saison nicht klappen. Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend und deren Trainer vertraute der Verein. Und tatsächlich: Die Rechnung ging auf. Nach 22 Siegen aus 30 Partien konnte keine andere Mannschaft mitziehen und die SpVgg Erlangen ist zurück, in der Liga, in der sie sich am wohlsten fühlen und zuletzt von 1998 bis 2005 vertreten waren: in der Bezirksliga.Die jungen Wilden der Aydin-Truppe hatten einige schwere Brocken vor sich: Bezirksliga-Absteiger FC Burk, den Vorjahres-Dritten ATSV Erlangen oder den spielstarken Kreisklassen-Aufsteiger TKV Forchheim. Ein Start-Ziel-Durchmarsch wurde die Kreisliga zwar nicht, aber so erfolgreich wie die Spieli in die neue Runde gestartet war (5:2 gegen den ATSV Erlangen), haben sie sich als Meister zum Schluss verabschiedet (6:3 gegen die SpVgg Hausen). Wie schon in der letzten, glänzte die Spieli auch diese Saison wieder mit ihrer starken Abwehr. Keeper Thomas Le Gassa ließ 2006/07 nur 40 Gegentore zu; und auch in dieser Spielzeit war die Defensive der Erlanger mit 38 Treffern das Beste, was die Liga zu bieten hatte. Wenn dann auch noch mit David Schulte (20 Jahre, 18 Tore) und Viktor Brenner (20, 15 Treffer) zwei Nachwuchsleute zu Top-Stürmern werden, ist der Erfolg fast schon vorprogrammiert
Die nackten Zahlen machen die Bilanz der SpVgg Erlangen in dieser Spielzeit deutlich: Im heimischen Waldsportpark und in der Fremde war der frisch gebackene Meister das beste Team mit 12 Siegen von 15 Spielen bzw. 10 Dreiern in 15 Auswärtspartien. Die Heimbilanz wurde nur durch den FC Burk am drittletzten Spieltag zunichte gemacht, als im Spitzenspiel die Meisterschaft hätte perfekt gemacht werden können, aber die junge Mannschaft zu nervös war und das erste Heimspiel mit 0:2 verlor. Dennoch ist es meisterlich in den 15 Spielen zu Hause nur 14 Gegentore kassiert zu haben. Trotz Niederlage gegen ATSV Erlangen (1:2) in der letzten Partie vor der Winterpause, kam die Spieli stark zurück wie nie, mit einer Serie von elf ungeschlagenen Spielen. Darunter die entscheidenden Siege gegen den TKV Forchheim (2:1) oder die erfolgreiche Revanche aus der Hinspiel-Pleite (1:2) gegen den SC Eltersdorf II (2:1). Bis auf den Ausrutscher gegen den FC Burk trafen die Spieli-Stürmer in jeder Partie. Auch deshalb war die ganze Saison über für viele der Favorit klar: „Die Spieli macht’s!“ |




Nur eine Heimspiel-Pleite